Was kostet ein Mitarbeiter wirklich?

Im Beispiel bringt ein Mitarbeiter 2.050,61 € Kundenumsatz, kostet aber 2.236,15 € im Monat: 91,7 % Kostendeckung, 185,54 € Lücke. Sie sehen, ab welcher Leistung sich Ihr Mitarbeiter trägt, bevor Sie entscheiden.

Mit eigenen Zahlen prüfen
01 · Wirtschaftlichkeit

Trägt sich Ihr Mitarbeiter – oder zahlen Sie drauf?

Entscheidend ist nicht, was ein Mitarbeiter kostet, sondern ab welcher abrechenbaren Leistung sich diese Kosten decken. Das ist sein Break-even.

Je teurer eine Arbeitsstunde, desto mehr muss sie einbringen. Wer Break-even, Auslastung und Preis kennt, entscheidet über Stunden, Angebotspreis und Vergütung mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.

Alle Kosten sehenIm Beispiel 2.236,15 € pro Monat, nicht nur das Bruttogehalt.
Auslastung realistisch bewertenWie viele Stunden sind wirklich abrechenbar?
Break-even bestimmenIm Beispiel bei 92,1 Stunden pro Monat.
02 · Qualifikation und Einsatz

Die teurere Stunde muss mehr verdienen.

Kostet die Stunde einer Fachkraft das 3- bis 4-Fache einer Hilfskraft, muss auch ihr Verrechnungswert entsprechend höher liegen. Sonst wächst der Umsatz, aber nicht der Gewinn.

Prüfen Sie deshalb zuerst, wie viele Stunden Sie wirklich abrechnen können und welchen Preis Ihr Angebot tragen muss.

03 · Kostenbasis

Der Bruttolohn ist nur der Anfang.

Erst mit Nebenkosten und Ausfallzeiten kennen Sie den echten Stundenpreis.

BruttolohnBasis: 100 %.
LohnnebenkostenArbeitgeberanteile, oft rund 20 % obendrauf.
Weitere KostenAusstattung, Weiterbildung, Urlaub und Krankheit.
GesamtkostenIm Beispiel 2.236,15 € pro Monat.
Warum die verfügbare Stunde teurer ist als die bezahlte
1.680 hvon 2.080 h
Verfügbar für Kunden und Aufträge1.680 h
Urlaub (30 Tage)240 h
Feiertage (10 Tage)80 h
Krankheit (10 Tage)80 h

Bezahlt werden 2.080 Stunden, einsetzbar sind 1.680. Jede verfügbare Stunde kostet deshalb knapp 24 % mehr (2.080 ÷ 1.680).

Beispiel: 40 Wochenstunden, 52 Wochen. Urlaub, Feiertage und Krankheit variieren je nach Vertrag und Bundesland.
04 · Vergütung und Break-even

Ab wie vielen Stunden rechnet sich ein Mitarbeiter?

Break-even: 92,1 Stunden pro Monat
Personalkosten 2.236,15 € Umsatz 92,1 h 0 h40 h80 h120 h VerlustGewinn
Ab dem Schnittpunkt decken die abrechenbaren Stunden die Personalkosten. Beispielrechnung.

Vergleichen Sie vier Vergütungsmodelle und sehen Sie für jeden Mitarbeiter den eigenen Break-even.

FixgehaltPlanbare Kosten, unabhängig von der Auslastung.
StundenlohnKosten folgen den tatsächlich geleisteten Stunden.
LeistungsabhängigVariable Anteile verbinden Einsatz und Ergebnis.
KombinationFester Sockel plus variabler Bonus.
05 · Was die Zahlen konkret verändern

Entscheiden Sie in Euro, Stunden und Umsatz.

Beispielrechnungen aus FBC-Szenarien. Sie zeigen, was Sie vor einer Entscheidung sehen.

Monatsnetto in drei Schritten: 2.857,71 € → 3.443,78 € (+586,07 €)
Ziel 4.500,00 € noch offen 1.056,22 € 2.857,71 €3.135,34 €3.365,76 €3.443,78 € Aktuell Stundensatz+277,63 € Abrechenbare Stunden+230,42 € Kosten senken+78,02 €
Beispiel: 138 abrechenbare Stunden × 9 € mehr je Stunde = 1.242 € zusätzlicher Umsatz, vor Nachfrage- und Steuerwirkungen.

In 2 Minuten wissen, ob sich Ihr Mitarbeiter trägt.

Break-even, Kostendeckung, Auslastung und Kunden-Stundensatz mit Ihren eigenen Zahlen.

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